Die Europäische Gemeinschaft hat 2002 mit der Umgebungslärmrichtlinie ein einheitliches Konzept vorgegeben, um schädliche Auswirkungen und Belästigungen zu vermindern. Danach sind die Mitgliedstaaten der europäischen Union verpflichtet, Lärmkarten zu erstellen und Lärmaktionspläne unter Beteiligung der Öffentlichkeit zu erarbeiten.

Unser Leistungsumfang

  • Lärmkartierung und Lärmaktionsplanung
    beschränkt auf Verkehrswege, die abhängig von der jeweiligen Stufe der EU-Umgebungslärmrichtlinie betroffen sind.

Für die Aktionspläne werden die betroffenen Verkehrswege hinsichtlich einer effizienten Lärmminderungsplanung analysiert und entsprechende Lärmminderungsvorschläge unterbreitet. Weiterhin findet, sofern Lärmminderungsmaßnahmen im Rahmen der ersten Stufe der EU-Lärmaktionsplanung umgesetzt wurden, eine Analyse und Beurteilung dieser bereits umgesetzten Maßnahmen statt.

  • Komplettkartierung aller Verkehrswege und Lärmaktionsplanung
    alle emissionstechnisch relevanten Verkehrswege.

Die Ergebnisse sind weniger missverständlich und durch die Berücksichtigung sämtlicher Verkehrswege auch qualitativ für alle maßgeblichen Immissionsorte bzgl. des Gesamtverkehrslärms aussagefähig. Aus den Ergebnissen können wichtige Impulse und Schlussfolgerungen für die Bauleitplanung (Flächennutzungsplanung und Bebauungsplanung) gezogen werden. Für die Lärmaktionsplanung werden zunächst alle Lärmbrennpunkte identifiziert und  analysiert. Die Ergebnisse fließen in einer Prioritätsliste. In einem weiteren Schritt werden Maßnahmenvorschläge erarbeitet und daraus Aktionspläne erstellt. Weiterhin findet, sofern Lärmminderungsmaßnahmen im Rahmen der ersten Stufe der EU-Lärmaktionsplanung umgesetzt wurden, eine Analyse und Beurteilung dieser bereits umgesetzten Maßnahmen statt.

  • Lärmminderungsplanung
    sowohl klassisch nach § 47a BImSchG als auch punktuell zur Verbesserung der Lärmsituation in Hotspot-Bereichen
  • Gemeindeübergreifende Lärmkartierungen und Lärmaktionsplanungen
  • Bürgerbeteiligung, Öffentlichkeitsarbeit, runde Tische, Informationsveranstaltungen, Workshops und Lärmspaziergänge
  • Befragungen
    z.B. durch Interviews, postalische Fragebögen oder onlinebasierte Fragebögen

Unsere Referenzen

Lärmminderungssplanung

  • Landeshauptstadt München (mehrere Teilgebiete)
  • Gemeinde Putzbrunn

Interkommunale Lärmkartierung und Lärmaktionsplanung

  • Stadt Donaueschingen, Stadt Bad Dürrheim, Stadt Blumberg, Stadt St. Georgen, Stadt Hüfingen, Gemeinde Mönchweiler und Gemeinde Brigachtal

Interdisziplinäres Stadtentwicklungskonzept (Stadt-, Grün,- Verkehrs- und Umweltplanungskonzeption)

  • Wendlingen am Neckar
  • Stadt Penzberg

Komplettkartierung (Verkehr-, Gewerbe-, Freizeitlärm)und Lärmaktionsplanung nach EU-Umgebungslärmrichtlinie mit Befragung

  • Gemeinde Raubling
  • Gemeinde Vaterstetten
  • Markt Meitingen

Lärmaktionsplanung nach EU-Umgebungslärmrichtlinie

  • Landeshauptstadt München – Überprüfung der Kartierung sowie Analyse und Bewertung der Maßnahmeplanung
  • Stadt Augsburg – Entwicklung und Durchführung einer Kosten-Nutzen-Analyse für die 2. Stufe der Lärmaktionsplanung
  • Stadt Wernau
  • Stadt Neumarkt i. d. Oberpfalz
  • Stadt Wendlingen am Neckar
  • Gemeinde Neuried
  • Stadt Neusäß
  • Gemeinde Taufkirchen
  • Gemeinde Gauting
  • Gemeinde Köngen
  • Stadt Geislingen
  • Stadt Laupheim
  • Gemeinde Aying
  • Gemeinde Grünwald
  • Gemeinde Planegg

Neuaufstellung des Flächennutzungsplans

  • Stadt Unterschleißheim

Lärmkartierung

  • Ballungsraum Nürnberg-Furth-Erlangen
  • Ballungsraum Augsburg
  • Erstellung von Rasterpegelkarten für die Stadt Erlangen

Schriftliche Befragungen

  • Gemeinde Raubling
  • Gemeinde Vaterstetten
  • Stadt Wendlingen a. N.
  • Gemeinde Köngen
  • Stadt Laupheim

Kosten-Nutzen-Analyse im Rahmen der Maßnahmeplanung der Lärmaktionsplanung

  • Stadt München
  • Stadt Augsburg

Vorträge

  • „Die EU – Umgebungslärmrichtlinie, Wie gut ist München auf das nächste Gesetz aus Brüssel vorbereitet ?“; Green City 2006
  • „Umgebungslärmrichtlinie – Eine Chance für eine leisere Stadt oder nur verloren Zeit?“; Grüne Liga 2008
  • „NORAH- Eine Studie zur Wirkung von Verkehrslärm“, DAGA 2012
  • „Zur Auswahl von akustischen Kennwerten für Lärmwirkungsstudien“, DAGA 2011
  • Lärmschutz- Möglichkeiten und Grenzen in der Verkehrsplanung“ Zeitschrift: Beratenden Ingenieure, Kapitel: Bauen und Umwelt, 2006
  • „Befragungen als Hilfsmittel bei der Aufstellung von Lärmminderungsplänen“, Fortschirtte der Akustik, 2001
  • „Lärmminderungsplanung“, Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure in Bayern, Januar 2011
  • „Lärmaktionsplanung als koordinierendes Instrument der integrierten Stadtentwicklungsplanung“, DAGA, Oldenburg, 2014
  • „Lärmkartierung im Rahmen der EU-Umgebungslärmrichtlinie als Grundlage der Lärmaktionsplanung“, VDEI-Verkehrslärmschutztage, München, März 2015

Ansprechperson