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Gestaltung
von
Lärmschutzwänden
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Der
Begriff Lärmschutz
geht einher mit der
Erkenntnis, dass Lärm
schädigende
Auswirkungen auf
Mensch und Tier hat.
Ergebnisse
medizinischer
Untersuchungen
schlagen sich in
physikalischen
Grenzwerten nieder,
die wiederum in
Gesetzen und
Einzelverordnungen
münden – sei es in
Bezug auf die
Errichtung von Bauten
im Allgemeinen oder
bei der Gestaltung von
Arbeitsstätten, seien
es nationale
Bestimmungen oder, wie
hierzulande bereits
wirksam, die neuesten
EU-Richtlinien.
Ansatzweise
berücksichtigt werden
die festgelegten Werte
bereits in der
Bauleitplanung der
Gemeinden, und bei der
Planung von Bauten ist
die nachweisliche
Einhaltung
gesetzlicher Werte
Voraussetzung für die
Erteilung der
Baugenehmigung. Der
Betrachtung der
Kostensituation kommt
von daher eine
wichtige Bedeutung zu.
Viel zu oft wird
darüber aber leider
vergessen, dass
bauliche
Lärmschutzmaßnahmen
immer auch einen
Eingriff in das
Landschafts– oder
Stadtbild darstellen
– und dass
Lärmschutz somit auch
eine Frage der
Gestaltung ist.
Wir
haben diese Aufgabe
schon früh erkannt.
Die ständige
Auseinandersetzung mit
den messbaren
Belastungen durch den
kontinuierlich
zunehmenden Straßenverkehr
verleiht der
Gestaltung von Lärmschutzmaßnahmen
allerdings eine
zunehmende Bedeutung.
So können Lärmschutzwände
zwar rein rechnerisch
aufgestockt werden, um
die Einhaltung der zulässigen
Messwerte auch bei
einem höheren
Verkehrsaufkommen zu
gewährleisten.
Dagegen aber spricht,
zum Beispiel, eine
zunehmende
Verschattung und damit
ein Verlust an Wohn-
und Lebensqualität
der betroffenen
Anlieger.
Auch
bei Lärmschutzmaßnahmen,
die keine direkten
Verschattungsauswirkungen
auf die umliegenden
Anwohner haben, dafür
aber die gewohnte
freie Sicht hindern,
kann das
Erscheinungsbild der Lärmschutzwand
zur Akzeptanz eines
unumgänglichen
Vorhabens beitragen. Hier
sollten den
Betroffenen nach Möglichkeit
rechtzeitig
Entwurfsalternativen
vorgelegt werden, um
sie in die
Entscheidungsfindung
einzubeziehen. Denn
die
Kooperationsbereitschaft
der Bürger wirkt sich
in jedem Fall günstig
auf den
Projektfortschritt aus
und ist damit ein
kostenmindernder
Planungsfaktor.
Wichtig
in der Entwurfsphase
ist uns die genaue
Untersuchung der
jeweiligen Umgebungs-
und
Wahrnehmungssituation:
Aus welcher
Entfernung, in welchem
Tempo wird die zu
errichtende Wand
wahrgenommen? Ist eine
flächige Wirkung
gefragt oder sollte
der Schwerpunkt auf
der Wahrnehmung von
Details oder
Strukturen liegen? Wie
vertragen sich die
Materialien mit der
bestehenden Umgebung?
Ist gar Raum für
einen spielerischen
Umgang mit dem Objekt,
für „Kunst am Bau”?
Erst nach Klärung
entsprechender Fragen
werden Entwürfe
angefertigt.
Unsere
Leistungen:
• Konzepte zum
Lärmschutz, z. B.
Änderungen im
Verkehrsnetz,
Lärmschutzwände,
Schallschutzbebauung
Lärmschutzfenster
etc. aufgrund von
Messungen, Zählungen,
Berechnungen und/oder
Prognosen
• Visualisierung von
Schallschutzmaßnahmen,
z.B. Fotomontagen von
Schallschutzwänden
• Darstellung von
Verschattungen
• Genehmigungs- und
Ausführungsplanung
für
Lärmschutzmaßnahmen
an Verkehrswegen
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Für die
Anwohner außerhalb des Bauwerkes
verkleinert sich dieses effektiv und
zusätzlich auch optisch durch die
fliehenden Flächen: Der sichtbare
Teil des Himmels wird größer.

Soll der Bezug zwischen den Autoinsassen
und der Umgebung sowie der Bezug der Umgebung
zur Bewegung auf der Autobahn erhalten
bleiben, können Glaselemente eingesetzt
werden. Gebogene Schutzelemente umfassen
die Lärmquelle
und erhöhen so ihre Wirkung.

Verschattung

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