Elektromagnetische Felder und Koronageräusche
Die öffentliche Elektrosmog-Diskussion hat dazu geführt, dass der Aspekt Schutz vor elektromagnetischen Feldern zumindest in der kommunalen Planung einen festen Platz gefunden hat. Elektrische und magnetische Felder des Niederfrequenz-Bereichs treten besonders in der Nähe von elektrifizierten Bahnstrecken, Überlandleitungen, Umspannwerken, Trafo-Stationen oder sonstigen Einrichtungen der öffentlichen Energieversorgung auf.
Außerdem können bei bestimmten meteorologischen Bedingungen Geräuschemissionen von Überlandleitungen ausgehen. Bei feuchter Luft, Regen, Schnee findet eine Entladung der Spannung statt (sog. Koronaentladung) und es entstehen Koronageräusche. Diese Geräusche werden als Knistern, Prasseln und Brummen beschrieben. Das Auftreten der tieffrequenten Brummtöne ist abhängig von der Regenmenge: bei höheren Regenmengen ist mit einer lauteren Abstrahlung der Leitungen zu rechnen.
Wir können Ihnen hierzu anbieten:
• Messung von Immissionen elektrischer und magnetischer Felder im Niederfrequenz-Bereich (z.B. Überlandleitungen, Bahnstromanlagen)
• Messung von Immissionen magnetischer Gleichfelder (z.B. Straßenbahnen, Anomalien des Erdmagnetfeldes)
• die Erstellung von Gutachten im Rahmen von Umweltprüfungen und Bebauungsplänen
• Dauerüberwachung der Geräuschemissionen von Überlandleitungen mit Dokumentation der auslösenden Witterungsbedingungen

